Gesicht zur Wand - Das MfS - Fünf Geschichten vom Traum der Freiheit
Fünf Menschen, die versucht haben, aus der
DDR zu fliehen, erzählen von ihren Beweggründen,
ihrem Fluchtversuch, der Inhaftierung,
den Haftbedingungen und dem Leben danach.
Fünf Stimmen von 72.000, die als so genannte
‚Republikflüchtlinge’ einen Teil ihres Lebens in
Stasi-Haft verbringen mussten und z. T. bis
heute damit beschäftigt sind, dieses Trauma zu
verarbeiten. Wie geht man um mit dieser persönlichen
Geschichte? Nicht wenige verdrängen
das, schweigen, laufen davon. Vertrauen
zu anderen Menschen zu entwickeln fällt
schwer. Therapien werden begonnen, man
beginnt, seine Geschichte zu erzählen, Forderungen
zu entwickeln.
Dieser Film schafft es durch seine konkrete
Anteilnahme und seine intensive Aufmerksamkeit,
dass fünf verdrängte persönliche Geschichten
erzählt werden. Und ist damit selbst
ein wichtiges Mittel gegen die Verdrängung und
das Vergessen. „Ich wünsche dem Film viele
Zuschauer!“
(Marianne Birthler)
Regie & Drehbuch: Stefan Weinert
Kamera: Lars Lenski
Ton: Peter Veismann / Eric J. Francois
Marketing: Elfriede Schmitt
Produzent: Stefan Weinert
Schnitt: Ruben S. Bürgam