Beutezug OST

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Beutezug OST

Beutezug OST

Verramscht, zerschlagen, abgewickelt - für Kritiker begann mit der Gründung der Treuhandanstalt vor 20 Jahren der Ausverkauf der DDR: Tausende volkseigene Betriebe wurden geschlossen, Millionen DDR-Bürger arbeitslos, ganze Regionen Ostdeutschlands deindustrialisiert. Noch heute tragen deutsche Steuerzahler an den Folgen des gnadenlosen Privatisierungseifers der damals mächtigsten Behörde - die Treuhandanstalt hinterließ einen Schuldenberg von 256 Milliarden D-Mark. Doch wie konnte aus dem Wert der DDR-Betriebe, den Treuhandpräsident Rohwedder damals auf 600 Milliarden D-Mark schätzte, ein Milliardendefizit werden? Dieser Frage geht die Frontal21-Dokumentation „Beutezug Ost“ nach. Der grüne Europa- Abgeordnete Werner Schulz findet zwei Jahrzehnte später deutliche Worte für die Arbeit der Treuhandanstalt: „Das gesamte Industriekapital der DDR wurde mit einem Schlage vernichtet“, so der ehemalige DDR- Bürgerrechtler. „Im Grunde genommen ist es eigentlich das größte Betrugskapitel in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands.“ Ein Film von Herbert Klar und Ulrich Stoll Redaktion: Christian Dezer, Claus Richter Sprecher: Hans Henrik Wöhler Produzentin: Anne Westermann Musik: Jens Hafemann

Spezifikationen

Artikel-Nr.:
8082
Laufzeit:
45 Min.
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Stereo
Sprachen:
deutsch
Ländercode:
2
Medium:
DVD
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